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Mehr Sicherheit auf dem Dach

Sturmsicher und schneesicher trotzt Dacheindeckung Herbst und Winter

Von Jahr zu Jahr fallen die Stürme heftiger aus und entwickeln sich zu gefährlichen Orkanen. Insbesondere für den sensiblen Dachbereich sind sie oft eine unterschätzte Gefahr. So sorgen Stürme immer häufiger für abgedeckte Dächer. Doch auch schneereiche Winter belasten das Dach zusätzlich. Hausbesitzer, die ihr Dach sturm- und schneesicher machen, kommen unbeschadet durch die kalte Jahreszeit.

Orkanartige Stürme nehmen in Deutschland immer höhere Windgeschwindigkeiten an und stellen neben schneereichen Wintern neue Anforderungen an die Sicherheit des Eigenheims. Dies gilt wegen der exponierten Lage auch und vor allem für das Dach. Hausbesitzer sollten deshalb schon beim Hausbau oder bei einer Dachsanierung ihr Dach schneesicher und sturmsicher ausstatten.

Das sturmsichere Dach für jeden Dachtyp
Wie sturmsicher ein Dach ist, hängt von der Dachform und der Dacheindeckung ab. Dabei gilt: Je flacher das Dach, umso höher ist die Gefahr, dass ein Sturm es abdeckt. So können sich zum Beispiel Flachdächer bei einem Orkan komplett abheben. Denn hier wird der Unterdruck, der bei einem Sturm entsteht, nicht durch einzelne Fugen ausgeglichen, sondern verhält sich wie bei einem Segel im Wind und hebt schlimmstenfalls Dachabdichtung inklusive Unterkonstruktion ab. Diese Gefahr ist bei Steildächern zwar geringer, doch auch hier werden einzelne, herabfallende Dachziegel schnell zur Gefahr für Fußgänger oder parkende Autos.

Generell treten bei Hartbedachungen aus Schiefer, Dachziegeln oder Dachsteinen die geringsten Sturmschäden auf. Meist lösen sich nur einzelne Ziegel oder Platten, die sich ohne großen Aufwand ersetzen lassen. Doch auch hier können Hausbesitzer vorsorgen: Spezielle Sturmklammern verhindern, dass sich einzelne Dachpfannen durch einen Sturm lockern oder aus ihrer Verankerung lösen und herabfallen. Schiefer gilt zudem als besonders sturmsicher, da die einzelnen Platten mit speziellen Nägeln befestigt werden. Ebenfalls eine sichere Alternative zu Dachziegeln und Dachsteinen ist eine Dacheindeckung aus Titanzink. Auch sie hält aufgrund ihrer mechanischen Befestigung starken Stürmen stand.

Das schneesichere Dach: Effektiver Schutz vor Dachlawinen
In schneereichen Wintern bedeutet viel Schnee nicht nur schöne Landschaften und ungebremsten Spaß beim Wintersport. Gerade für das Dach stellen Schneemassen eine Belastung dar: Bereits zehn Zentimeter Pulverschnee üben eine Last von zehn Kilogramm pro Quadratmeter auf die Dachfläche aus. Handelt es sich um nassen Schnee, vervierfacht sich diese Last. Mit Schneestoppern lässt sich die Last gleichmäßig verteilen: Kleine Haken auf dem Dach stoppen abrutschenden Schnee und verhindern, dass sich der gesamte Schnee an der Traufe des Dachs sammelt. Punktuelle Überlastungen des Daches und die Gefahr von großen Dachlawinen werden so minimiert. Wer dann noch Schneefanggitter an der Kante des Daches anbringen lässt, verhindert zusätzlich ein Abrutschen großer Schneemassen.

In schneereichen Regionen ist Schneesicherung Pflicht

Je nach Schneelastzone und Dachneigung ist Schneeschutz sogar Pflicht. In Deutschland liegt die gefährdetste "Zone 3" unter anderem in Gebieten von Oberharz, Fichtelgebirge und um den Walchensee. Hier sind Schneeschutz-Systeme verpflichtend. In welcher Schneelastzone sich das eigene Haus befindet, erfahren Hausbesitzer bei den zuständigen Gemeinden. Außerdem müssen Steildächer mit einer Neigung von mehr als 45 Grad ebenfalls – unabhängig von der Schneelastzone – schneesicher ausgestattet werden. Deshalb empfehlen Experten: Vorsorge statt Nachsorge! Dann lässt sich der Winter in vollen Zügen genießen.

Hausbesitzer erhalten bei den EUROBAUSTOFF-Fachhändlern kompetente Beratung rund um das sturmsichere und schneesichere Dach. Auch empfehlen die Baufachhändler qualifizierte Dachprofis, die das Dach fit für den Winter machen.

Quelle: EUROBAUSTOFF; Foto: Monier Braas GmbH